Freitag, 30. Juli 2010
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Mesusa 7 - Rezension der ISRAEL NACHRICHTEN |
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MESUSA 7: "DER TAG, AN DEM MEINE SHOA BEGANN", Die Geschichte des Baruch Ron Spuren Jüdischer Vergangenheit an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach 2010 ISBN 978-3-933623-15-7
Im März 2010 wurde in einer bewegenden Feierstunde, an der neben den vier Kindern, zwei Neffen und einer Nichte auch zahlreiche Freunde der Hauptperson teilnahmen, die dramatische Lebensgeschichte des als BERTHOLD RINDSBERG im Dezember 1924 in ADELSDORF geborenen, heute als BARUCH RON in YOKNEAM/ISRAEL lebenden Autors der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Werk war ursprünglich in Israel in hebräischer Sprache erschienen, wurde jedoch von SYLVIA und HERIBERT SCHMITZ ins Deutsche übersetzt und ist jetzt, dank der Bemühungen des Herausgebers JOHANN FLEISCHMANN vom Arbeitskreis "Jüdische Landgemeinden an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach" einer breiten deutschsprachigen Leserschaft zugänglich. Nach einem Vorwort des Herausgebers und Geleitworten von Dr. CHRISTIANE KOLBET, Dr. DAVID WAHL (dem Sohn von ROSI, Baruchs Schwester), YOAV RON (dem Sohn von SCHLOMO, Baruchs Bruder) und MIRYA (Baruchs Tochter) folgen 76 Seiten, in denen BARUCH RON sein äußerst bewegtes Leben schildert. Diese Arbeit, so berichtete mir ihr Autor in einem mich sehr beeindruckenden Gespräch, war auf Grund des intensiven Drängens seiner Kinder entstanden. |
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Mesusa 7 - „Zurück in Adelsdorf erfuhren wir Freundlichkeit“ |
 Baruchs Tochter Miri (links) liest ihr Vorwort für das Buch, rechts Johann Fleischmann
| Adelsdorf - Die Sitzplätze im Theater Kuckucksheim reichten kaum aus, als die Vorstellung des Buches „Mesusa 7“ auf dem Programm stand. Neben vielen Mitgliedern des Arbeitskreises kamen geladene Gäste wie Stefan Müller (MdB/CSU), Heide Mattischeck, ehemalige SDP-Bundestagsabgeordnete und Altbürgermeister Armin Goß aus Adelsdorf, aber auch viele, die „nur“ von diesem Ereignis erfahren hatten. Fleischmann freute sich, so ein großes Publikum zur Buchvorstellung begrüßen zu dürfen. Baruchs Kinder hatten ihren Vater so weit gebracht, dass er seine Erinnerungen aufschreiben ließ . 30 Exemplare wurden in hebräischer Sprache gedruckt. Da alles in Hebräisch geschrieben war fand es Johann Fleischmann wichtig, dass die Erzählung auch ins Deutsche übersetzt wird. Das Ehepaar Sylvia und Heribert Schmitz besorgten dies ohne jegliche Kosten für den Arbeitskreis. Eigentlich wollte er genau im Moment der Begrüßung live mit Baruch Ron telefonieren, aber dieser lehnte ab, weil er nicht so öffentlich „ins Stottern“ kommen wollte, verriet Fleischmann. |
„Jede Generation und jeder Einzelne von uns muss für sich selbst einen Weg finden zur Aufarbeitung dessen, was sich vor über 70 Jahren bei uns ereignet hat! Es gibt immer noch viel zu tun und unser Arbeitskreis befindet sich auf einem guten Weg dahin“, betonte Fleischmann und stellte die Arbeit seines Gremiums kurz vor. |
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Mesusa 7 - Baruch Ron erinnert sich an schreckliche Zeit |
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Besuch - Als Berthold Rindsberg wurde der Jude in Adelsdorf geboren. Im siebten Mesusa-Band ist seine Lebensgeschichte nachzulesen. 30 Exemplare wurden in hebräischer Sprache gedruckt. Zur Buchvorstellung waren sieben Nachkommen der Familie nach Franken gereist. Adelsdorf - „Nicht vergessen, das ist der Sinn unseres Gedenkens.“ Diese Worte sprach Adelsdorfs Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) zur Begrüßung der jüdischen Gäste am Wochenende in Adelsdorf. Angehörige der Familie Rindsberg, die einst in Adelsdorf lebte, besuchten die Gemeinde. Höhepunkt war die Vorstellung der Lebenserinnerungen von Baruch Rons „Mesusa 7 – Der Tag, an dem meine Schoah begann“ am Sonntagabend im Heppstädter Theater Kuckucksheim.  Die Besucher mit Bürgermeister Karsten Fischkal (links) am jüdischen Gedenkstein in Adelsdorf. Johanna Blum |
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Mesusa 6 - Dr. Manfred Moses Haas |
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In Auschwitz verliert sich seine Spur … Nationalsozialismus - Der Heimatforscher Johann Fleischmann stellte den 6. Band der Reihe „Mesusa“ vor. Darin beschreibt er das Leben von Manfred Haas, einem jüdischen Mitbürger aus Mühlhausen, im Dritten Reich Mühlhausen - Der 9. November 1938 ging als Reichspogromnacht in die Geschichtsbücher ein. 70 Jahre danach wurde in Mühlhausen Band 6 der Reihe Mesusa vorgestellt. Johann Fleischmann beschreibt darin exemplarisch anhand von Dr. Manfred Moses Haas aus Mühlhausen jüdisches Schicksal im Dritten Reich.. Angesichts der rund sechs Millionen Opfer ist die gewaltige Dimension der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie heute kam mehr vorstellbar. Aber mit den 414 Seiten des neuesten Mesusa-Bandes hat Johann Fleischmann dem Grauen ein Gesicht gegeben. Zur Buchpräsentation waren auch Jacky Hilary und Debbie Herrington, die Enkelinnen von Haas, aus England nach Mühlhausen gekommen.  Jacky Hilary und Debbie Herrington sind die Enkelinnen von Manfred Moses Haas, der in Auschwitz ums Leben kam. Die beiden waren zur Vorstellung von „Mesusa 6“ extra aus England nach Mühlhausen gekommen. Verfasser des Buches ist Johann Fleischmann (rechts). Manfred Welker |
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 | In Kürze wird Mesusa 6 erscheinen Nähere Informationen zur Veröffentlichung etc. finden Sie demnächst hier | |
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German Jewish History Award |
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German Jewish History Award 2006 |
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Bilder vom “German Jewish History Award 2006” sind online |
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