Mesusa 6 - Dr. Manfred Moses Haas

In Auschwitz verliert sich seine Spur … 

Nationalsozialismus - Der Heimatforscher Johann Fleischmann stellte den 6. Band der Reihe „Mesusa“ vor. Darin beschreibt er das Leben von Manfred Haas, einem jüdischen Mitbürger aus Mühlhausen, im Dritten Reich

Mühlhausen - Der 9. November 1938 ging als Reichspogromnacht in die Geschichtsbücher ein. 70 Jahre danach wurde in Mühlhausen Band 6 der Reihe Mesusa vorgestellt. Johann Fleischmann beschreibt darin exemplarisch anhand von Dr. Manfred Moses Haas aus Mühlhausen jüdisches Schicksal im Dritten Reich..

Angesichts der rund sechs Millionen Opfer ist die gewaltige Dimension der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie heute kam mehr vorstellbar. Aber mit den 414 Seiten des neuesten Mesusa-Bandes hat Johann Fleischmann dem Grauen ein Gesicht gegeben. Zur Buchpräsentation waren auch Jacky Hilary und Debbie Herrington, die Enkelinnen von Haas, aus England nach Mühlhausen gekommen.


Jacky Hilary und Debbie Herrington sind die Enkelinnen von Manfred Moses Haas, der in Auschwitz ums Leben kam. Die beiden waren zur Vorstellung von „Mesusa 6“ extra aus England nach Mühlhausen gekommen. Verfasser des Buches ist Johann Fleischmann (rechts). Manfred Welker