Mesusa 7 - „Zurück in Adelsdorf erfuhren wir Freundlichkeit“


Baruchs Tochter Miri (links) liest ihr Vorwort für das Buch, rechts Johann Fleischmann

Adelsdorf - Die Sitzplätze im Theater Kuckucksheim reichten kaum aus, als die Vorstellung des Buches „Mesusa 7“ auf dem Programm stand. Neben vielen Mitgliedern des Arbeitskreises kamen geladene Gäste wie Stefan Müller (MdB/CSU), Heide Mattischeck, ehemalige SDP-Bundestagsabgeordnete und Altbürgermeister Armin Goß aus Adelsdorf, aber auch viele, die „nur“ von diesem Ereignis erfahren hatten.

Fleischmann freute sich, so ein großes Publikum zur Buchvorstellung begrüßen zu dürfen. Baruchs Kinder hatten ihren Vater so weit gebracht, dass er seine Erinnerungen aufschreiben ließ . 30 Exemplare wurden in hebräischer Sprache gedruckt.

Da alles in Hebräisch geschrieben war fand es Johann Fleischmann wichtig, dass die Erzählung auch ins Deutsche übersetzt wird. Das Ehepaar Sylvia und Heribert Schmitz besorgten dies ohne jegliche Kosten für den Arbeitskreis. Eigentlich wollte er genau im Moment der Begrüßung live mit Baruch Ron telefonieren, aber dieser lehnte ab, weil er nicht so öffentlich „ins Stottern“ kommen wollte, verriet Fleischmann.

„Jede Generation und jeder Einzelne von uns muss für sich selbst einen Weg finden zur Aufarbeitung dessen, was sich vor über 70 Jahren bei uns ereignet hat! Es gibt immer noch viel zu tun und unser Arbeitskreis befindet sich auf einem guten Weg dahin“, betonte Fleischmann und stellte die Arbeit seines Gremiums kurz vor.